Kennen Sie die Wechselatmung aus dem Yoga?
Abgewandelt für die Atemtherapie lässt sie sich gut anwenden, wenn man erkältet ist. Es hilft sehr gut, wenn die Nase (noch) nicht komplett zu ist.
Anleitung:
Beginnend mit dem linken Nasenloch einatmen und gleichzeitig das rechte Nasenloch zuhalten. Dann die Luft einen Moment in der Nase und den Nasennebenhöhlen ruhen lassen. Dann rechts ausatmen und gleichzeitig das linke Nasenloch zuhalten. Wieder eine kleine Pause und nun rechts einatmen und das linke Nasenloch zuhalten. Dann links ausatmen. Wieder eine kleine Pause und nochmals von vorne.
Wichtig dabei ist:
sanftes und langsames Ein- und Ausatmen. Es kann sein, dass nur ganz wenig Luft einströmt, weil die Atemwege belegt sind, das ist ok. Machen Sie diese Atmung nur ein paar wenige Male hintereinander, so lange es Ihnen wohl ist. Dann wieder ganz normal atmen und so lange es gut tut, weitere Durchgänge machen. Wenn es Ihnen schwindelig wird, absetzen.
Mögliche Wirkungen:
Die Nase und Nebenhöhlen fühlen sich freier an, die Luft wird spürbarer, weniger Druck bzw. Kopfschmerz, Niesreiz entsteht, Frischegefühl, Denken wird klarer, Stimmung erhellt sich.
Begleitende Medikation:
Während der gesamten Heizperiode einen Nasenspray mit isotonischer Mineralsalzlösung verwenden, die besten Erfahrungen zeigen sich mit dem Emser Nasenspray (aufgrund seiner spezifischen Zusammensetzung).
Wenn die Nase zugeht und Sie gar nicht mehr durch die Nase atmen können, empfehle ich Ihnen einen Schnupfenspray zB. Triofan ohne Konservierungsmittel. Verwenden Sie diesen gleich zu Beginn, damit sie wenigstens ein paar Stunden durch die Nase atmen können, das kann eine Nasennebenhöhlen- oder Kieferentzündung verhindern. Achtung: den Spray nicht zu lange Zeit anwenden aber rechtzeitig!